SPC12: Tag 3

Frisch gestärkt mit Bacon zum Frühstück (wie jeden Tag ;-) ging es direkt zur Session von Spencer Harbar, dem "User Profile Gott". Zu SP2010 gibt es in SP2013 wenige, dafür aber sehr sinnvolle Änderungen. Der Sync Prozess basiert weiterhin auf dem Forefront Identity Manager und auch weiterhin wird man Probleme haben, wenn man nicht an alle Fallen denkt um die User Profile Service zu starten. Aber in SP2013 wurde eine neue Methode zur Synchronisierung eingeführt. Der AD Direct Mode ist ein Modus der ohne den FIM auskommt. Die Einschränkung hier ist, dass nur ein Import AD->SharePoint möglich ist und kein zurückschreiben von SharePoint->AD. Da dies aber sowieso bei nur sehr wenigen Kunden genutzt wird ist dies definitiv der zukünftige Weg. Und wenn man später dann doch einen Full Sync benötigt, ist ein relativ leichter Wechsel vom AD Direct Mode auf den FIM Full Sync Prozess möglich und vor allem auch supported!

Nach dem an Tag 2 bereits klar wurde, dass JavaScript eine entscheiden Rolle spielt/spielen wird, gab es heute eine Session zum Thema TypeScript. Keine Sorge, dabei handelt es sich nicht um eine neue Sprache, sondern nur um eine Abstraktion von JavaScript. TypeScript ergänzt dabei die JavaScript Syntax um ein paar Schlüsselwörter, Konstrukte und Typsicherheit mit denen sich auch große JavaScript Anwendungen "vernünftig"® entwickeln und verwalten lassen (Stichwort Klassen, Namespaces, etc.). Alles was man mit TypeScript schreibt wird in JavaScript übersetzt und funktioniert somit wie alle anderen JavaScript Anwendungen. Dass die Sprache gerade mal einen Monat alt ist, merkt man an der noch verbesserungsfähigen Tool Unterstützung, wobei es im Visual Studio 2012 schon einigermaßen gut funktioniert. Im Zusammenhang mit SP2013 dürfte TypeScript für größere SharePoint Apps aber durchaus die Sprache der Wahl werden.

Nachdem ich ein wenig Fun with SharePoint and Windows 8 hatte, wobei es hauptsächlich um das Client Object Model und REST ging, folgte eine MSIT Session wie Microsoft mit seinen knapp 200.000 Site Collections und 36TB dabei ist zu Office 365 zu migrieren. Dazu nutzen sie u.a. Metalogix und ein paar eigene Tools. Sie waren außerdem erstaunt, wie viele User bereit waren freiwillig ihre Site Collection selbst zu migrieren. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass viele Team Sites wohl keine Metadaten verwendet haben, da diese bei so einem Download/Upload Szenario natürlich verloren gehen…

Comments are closed